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Umzugsmusik und Tanzkapellen

Umzugsmusik – Tanzkapellen

1906 – 2006

 

Die erste Kapelle, die 1906 für den Schützenverein spielte, war Höper aus Mellendorf, bei Umzügen und auch als Tanzkapelle, mit 7 Mann für gesamt 84,-- Goldmark. Zu sehen ist die Kapelle Höper auf dem Gruppenbild von 1909.

 

1907 und 1908 machte Musicus A. Dedecke für je 96,-- GM Musik.

1909 – 1911 wieder die Kapelle Höper.

 

Danach bis 1913 Kapelle W. Voltmer für 96,-- GM, weil Höper terminlich nicht konnte.

Nach dem 1. Weltkrieg ab 1919 war ein lebhafter Wechsel der Kapellen zu verzeichnen, so spielte 1919 Kapelle Höfer, Steinförde für 450,-- M, 1921 auch H. Dettmer 2 Tage für

840,-- M, 1922 dann L. Adomeit, Wietze, 7 Mann 1960,-- M.

 

Kostenspitze war in der Inflationszeit fürs Schützenfest 1923 die Kapelle H. Gödecke mit 151200,-- M, sowie für das Erntefest 1923 die Kapelle H. Dettmer mit sage und schreibe 120.000.000,-- M.

 

Kostennormal wurde es wieder 1924, als in dem Jahr die Kapelle F. Thies für 168,-- M Musik machte, auch 1925 und für das Bundesfest 1926 mit 6 Mann für 295,-- M. Beim Umzug des Bundesfestes spielten zusätzlich noch die Bergmannskapelle Wietze für 25,-- M.

Zum Schützenfest 1931 spielte zum ersten mal die Winser Kapelle W. Hemme auf, die Konstant bis 1939 Musik machte, beim Umzug und abends zum Tanz. Die Kapelle W. Hemme ist auf dem Bild „Verein 1926“ zu sehen.

bild 1

 

Nach dem 2. Weltkrieg war 1949 das erste Schützenfest mit der Kapelle Papenburg, hier beim Abholen des Königs Fr. Engelke 1950. Die Kapelle spiele aber nur bis zum Jahr 1952, da sie allgemein nicht mehr so gefiel.

 

Über die Musik ab 1953 erfolgte eine Abstimmung in der Versammlung, die sich entgegen Benstem – Neumann, für die Kapelle Hoppe (Wolthausen, Winsen) entschied, die noch lange beim Umzug und auch abends zum Tanz aufspielte. Ab 1965 wurde die Kapelle Hoppe so bis 1969 von Winsee Spielmannszug unterstützt.

 Bild 2

 

links aucf dem Bild die Umzugs- und Tanzkapelle Hoppe, in der Mitte mit Klarinette Kapellmeister Hoppe. Die Trommel hat Bruno Bloczinski oft dabei geschlagen (ganz links). Hier beim Einmarsch durch das Stechinelli – Tor zum Annageln der Scheibe für den Schützenkönig Helmut Vollmer. Vorn der Spielmannszug aus Südwinsen, der bis 1969 dabei war.

 

Ab 1970 änderte sich so einiges insofern, dass der Spielmannszug Wietze, Leitung Helmut Busse, beim Umzug dabei war, zusammen mit der Feuerwehrkapelle Wietze, unter der Leitung Friedrich Thienel.

 

 Bild 3

 Umzugs – Kapelle Spielmannszug Wietze 1970

 

Ab 1971 übernahm Festwirt Lindemann für eine Festpreis-Abgabe die Schützenfeste, dabei wurde auch eine Tanzkapelle mit einbezogen, somit war eine Trennung zwischen Umzugs- und Tanzkapelle vollzogen.

 

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Die Feuerwehrkapelle Wietze 1971, Leitung Friedrich Thienel.

 

Bis 1975 hatte Lindemann die gute Tanzkapelle „Blue Birds“ aufgeboten, ab 1976 das „Melodia-Quintett! Und b 1985 „Die Music-Makers“, die bis 1989 Tanzmusik boten.

 

 Bild 5

Die Feuerwehrkapelle Wietze hier 1981 beim Umzug unter der

Leitung von Friedrich Thienel (vorn rechts).

 

1981 nahmen zum 75 jährigen Jubiläum am Umzug 16 Vereine teil, der zusätzlich von den Musikzügen „Mu.-Kapelle Oldau“ und den Spielmannszügen der Feuerwehr und des Schützenvereins Winsen begleitet wurden, Tanzmusik wurde vom „Melodia-Quintett“ geboten. Von 1989 – 1993 spielten nochmals zum Tanz die „Blue-Birds“.

 

 Bild 6

Umzug Schützenfest 1981

 

Vorn der Spielmannszug Wietze, voran der legendäre langjährige Helmut Busse, vor der Stechinelli-Kapelle. Dahinter die Feuerwehrkapelle Wietze.

 

Die Zeit als Festwirt für Jürgen Lindemann ging mit dem Schützenfest 1993 zuend. Ab 1994 wurde Peter Lührs aus Esperke Festwirt.

 

Bild 7

Umzug 1992 wieder mit dem Spielmannszug, voran der Nachfolger Ernst Hoopmann für Helmut Busse, der leider verstorben war.

 

1981 Spielmannszug Wietze-Steinförde

1981 Spielmannszug Wietze-Steinförde