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„Scheibenkieker“ v. 1906 – 2006

Nach der Gründung des Vereins 1906 bekam beim Schützenfest 1906 C. Bürkhop, „für das Anzeigen beim Schießen“ 5,-- GM, das heißt wohl auch, dass er der erste „Scheibenkieker“ des Vereins gewesen sein kann. Büchsenlader wurde 1906 W. v. Bostel aus Winsen. Da C. Bürkhop aber erst später in den Verein (25.05.1911) eingetreten war und derzeit nicht im Verein war, wurde für 1907 dem Mitglied W. Bartels die Scheibenanzeige übertragen, der aber im April 1908 wegzog.

 

Für die Jahre ab 1908 geht aus dem Protokoll- und Rechnungsbuch nichts über eine so genannte Scheibenanzeige hervor, da aber auf dem Gruppenbild von 1909 das Mitglied Gustav Butschalowski direkt an der Schützenscheibe sitzt (siehe Gruppenbild), wird davon ausgegangen, dass er da auch schon „Scheibenkieker“ war und das auch weiterhin, da sein Name oft in den späteren Niederschriften vermerkt ist.

 

Das erste Schützenfest nach dem Krieg war am 20./21.07.1919, Gustav Butschalowski war auch gleichzeitig Vereinsbote geworden, bekam 6,-- GM und nagelte dafür auch die Scheibe an. Büchsenlader wurde ab 1919 Herr Versarges aus Fuhrberg. Auf dem Schützenbild von 1928 ist eindeutig zu erkennen, dass G. Butschalowski „Scheibenkieker“ auch weiterhin war, denn er sitzt neben der Scheibe mit der Anzeige-Kelle (siehe Bild in der Chronik). Er bekam lt. Kassen/Rechnungsbuch für die Hilfeleistung beim Schießen 4,-- GM. Büchsenlader wurde ab 1925 Herr Busse aus Steinförde.

 

Auf dem Schützenbild von 1936 (siehe Bild in der Chronik) steht Gustav Butschalowski in der Mitte des Bildes mit der Anzeige-Kelle, so dass daraus die Bestätigung hergeleitet werden kann, das er bis 1939 Scheibenkieker war.

 

Für Anzeig- und Hilfeleistung bei Schießveranstaltungen bekam Gustav Butschalowski auch in den 30iger Jahren 4,-- bis zuletzt 6,-- M.

 

Der Bau des Schießstandes 1935 erforderte auch die Fertigung einer Anzeigetafel im Rahmen. Büchsenlader Busse war 1934 letztmalig für den Verein tätig, bekam für 111 Schuß 11,10 M., die Tätigkeit wurde G. Butschalowski übertragen. 1935 wurde eine neue Kleinkaliberbüchse bei Beyer, Celle, für 49,-- M. angeschafft, für den Waffenerwerbsschein 2,42 M gezahlt.

 

1949 begann dann die Zeit des legendären „Scheibenkieker“ Hermann Thies, dessen „Amtszeit“ schon mal von „möchte gern“ – Scheibenkiekern unterbrochen wurde, wie der folgende Bericht auch aufzeigt.

 

Symbol pdf Bericht der Damenleiterin

Symbol pdf Ehrungen

Symbol pdf Ein- und Austritte

Symbol pdf Osterfeuer-Flohmarkt-Kuhfladen-Fußballturnier

Symbol pdf Tanz in den Mai

Symbol pdf Vereinsmeister

 

Sprüche des „Schiebenkiekers“ Klaus Warnke
beim Annageln von Königsscheiben:


2010 Kinderkönigin Tina Lehrich:
Die Tina ist der beste Kinderschütze

und wir kippen uns heut
dafür einen in die Mütze.

2010 Jugendkönigin Anna Latsch:
Bei Anna der süßen Maus
nageln wir nun auch die Scheibe ans Haus

2010 Haupt-Schwarzer König Volker Klosowski:
Die Wette war gar nicht schwierig,
doch Volker ist nun mal gierig,
gibt uns die 100 Liter aus
das macht ihm gar nichts aus.
Jubelnd heben wir das Glas
das war’s.

2010 Schützenkönig Thomas Horstmann:
Der Thomas hat die Tat vollbracht
und das hat er toll gemacht.
Nun wollen wir ihn alle loben
auch ich von hier oben.
Also bleiben wir bei unseren Sitten
Ernst (Hoopmann, Spielmannszug), darf ich bitten.

2010 Schwarzer König Dirk Kille:
Mit Freuden kommen wir hier her,
wir fragten uns warum nicht eher.
Dem Kille wollen wir jetzt alle danken
und auf sein Wohl ordentlich tanken.

2011 Kinderkönigin Merle Hoppenstedt:
Der Kinderkönig aus Wieckenberg
war noch nicht beim Superstar
aber für uns Schützen in diesem Jahr
ist die Merle schon ein Superstar.

2011 Jugendkönigin Larissa Flato:

Larissa ist die Größte
heut da freuen sich alle Schützenleut´.
Die Gläser sollen heute klingen
nun kann ich endlich die Scheibe anbringen.

2011 Schützenkönig Horst-Dieter Ruschel:
Ruschel schießt wie jedes Jahr
es wurde aber oft nicht war.
Dieses Jahr schoss er wieder
und siehe da, jetzt ist es war!

2011 Schwarzer König Johannes Seils:
Der schwarze König ist wie jedes Jahr
die ärmste Sau im Lande hier,
drum trinken wir jetzt auch sein Bier.