Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

Satzung

Des Schützenvereins Wieckenberg v. 1906 e. V.

Neufassung vom 17.01.2015

Satzungsänderung vom 20.01.2018

Satzung (PDF-Datei)

§ 1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen: "Schützenverein Wieckenberg von 1906 e.V.".

 

Der Verein hat seinen Sitz in 29323 Wietze, Ortsteil Wieckenberg, Kreis Celle.

 

Er ist im Vereinsregister bei dem Amtsgericht Lüneburg unter der Geschäftsnummer VR

100164 eingetragen.

 

Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung Mitglied in Dach- und

Fachverbänden werden.

 

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

 

1. Zweck des Vereins ist, die Durchführung, Ausübung und Förderung des Sports und

Schießsports nach einheitlichen Regeln.

 

Dazu gehören regelmäßige Sport- und Schießsportwettkämpfe und Übungsschießen, die

Errichtung und Erhaltung der hierfür erforderlichen Anlagen sowie die Teilnahme an

sportlichen und schießsportlichen Wettkämpfen und an Meisterschaften.

 

2. Der Verein fördert die sportliche und allgemeine Jugendarbeit mit dem Ziel, hohe

sportliche und schießsportliche Leistungen zu erreichen.

 

Zur Erreichung dieser Ziele legt eine Jugendordnung im Rahmen der Geschäftsordnung

die konkreten Ziele und Aufgaben der Jugendarbeit fest.

 

3. Aufgabe des Vereins ist weiterhin

 

alte Traditionen aufrechterhalten,

die Heimat- und Dorfpflege fortzusetzen und

das alte Brauchtum zu wahren, Natur und Kultur zu pflegen.

 

4. Der Verein schließt grundsätzlich IPSC (International Practical Shooting

Confederation) als Schießsportdisziplin aus.

 

§ 3 Tätigkeitsgrundsätze und Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral

und tritt für die Bekämpfung des Dopings sowie für Maßnahmen ein, die den Gebrauch

verbotenen leistungssteigender Mittel unterbinden und erkennt die Rahmenrichtlinien des

Deutschen Schützenbundes zur Bekämpfung des Dopings in der jeweils gültigen Fassung

als verbindliche Grundlage für die Tätigkeit des Vereins an.

 

2. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

4. Die Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Vereinszwecke verwendet werden.

 

5. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen

Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem

Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen

Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

6. Jeder die Satzung ändernder Beschluss muss vor Einreichung beim Registergericht in

Abschrift dem zuständigen Finanzamt vorgelegt werden.

Erst wenn das Finanzamt die Unbedenklichkeit der Satzung bestätigt, darf die Einreichung

beim Registergericht erfolgen.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Der Verein hat :

 

a) Mitglieder unter 18 Jahren - nicht stimmberechtigte Mitglieder

b) Mitglieder über 18 Jahren - stimmberechtigte Mitglieder

c) Ehrenmitglieder - stimmberechtigte Mitglieder

d) Juristische Personen - stimmberechtigt mit einer Stimme

e) Zweitmitglieder - stimmberechtigte Mitglieder

 

2. Stimmberechtigtes Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person auf schriftlichen

Antrag werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

Der Antrag erfolgt gemäß der Geschäftsordnung.

 

Mit dem Eintritt ist das neue Mitglied an die Satzung, die Geschäftsordnung und

Beschlüsse gebunden.

 

Aus organisatorischen Gründen kann ein Aufnahmestopp festgesetzt werden. Ein

Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht.

 

In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand die Aufnahme während des

Aufnahmestopps vornehmen oder ablehnen.

 

Nicht stimmberechtigte Mitglieder benötigen zur Aufnahme die Zustimmung eines

Erziehungsberechtigten.

 

3. Durch seine Beitrittserklärung erkennt das Mitglied die Satzung und die

Geschäftsordnung des Vereins, die Vorschriften des Deutschen Schützenbundes (DSB),

des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV), des Kreisschützenverbandes

Celle Stadt und Land e.V., des Landesportbundes Niedersachsen und des Fachverbandes

Schießsport sowie das Vereinsrecht des BGB an.

 

Das Mitglied verpflichtet sich das vom DSB, NSSV und Kreisschützenverband gesetzte

Recht zu beachten und verpflichtet sich die Vereinsstrafgewalt des DSB im Rahmen seiner

sich aus der Satzung und der Rechtsordnung ergebenden Zuständigkeit anzuerkennen.

 

Die bei Eintritt gültige Satzung und Geschäftsordnung des Vereins wird dem Mitglied

ausgehändigt. Die übrigen für das Mitglied verbindlichen Regelungen sind in der

Geschäftsstelle und der Internetseite des Vereins in der jeweils geltenden Fassung

einzusehen.

 

4. Personen die nicht den Schützenverein Wieckenberg als Hauptverein gewählt haben,

können eine Zweitmitgliedschaft beantragen. Sie sind nach Aufnahme stimmberechtigt.

Die Beitragsordnung kann einen gesonderten Beitrag vorsehen.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft / Ausschluss

 

1. Die Mitgliedschaft endet

 

durch Tod des Mitglieds;

durch freiwilligen Austritt;

durch Ausschluss aus dem Verein.

 

2. Das freiwillige Ausscheiden aus dem Verein hat durch schriftliche Erklärung an den

Vereinsvorstand zu erfolgen. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Frist von 3

Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres zulässig. Die Vereinsbeiträge sind für

das Austrittsjahr in voller Höhe fällig.

 

3. Die eventuell im Besitz des ausgetretenen Mitgliedes befindlichen Gegenstände,

deren Eigentümer der Schützenverein Wieckenberg ist, sind zurückzugeben.

 

4. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und

das betreffende Mitglied insbesondere

 

a) mit der Zahlung der Beiträge länger als drei Monate im Verzug ist und trotz Mahnung

unter Hinweis auf den Ausschluss nicht innerhalb eines weiteren Monats gezahlt hat,

 

b) sich grob, unsportlich oder unkameradschaftlich verhält;

 

c) Mitglieder oder Vereinsgäste grob beleidigt oder tätlich angreift;

 

d) den Vereinsfrieden stört;

 

e) wiederholt oder schwer gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins

verstoßen hat;

 

f) Waffen und Geräte missbraucht, Sicherheitsbestimmungen missachtet oder grob

fahrlässig handelt;

 

g) eine strafbare Handlung begeht, durch welche auch der Ruf und das Ansehen des

Vereins gröblichst verletzt wird;

 

h) bei rechtskräftiger Verurteilung durch ein Strafgericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit.

Bei geringen Verstößen kann der Vorstand gegen das Mitglied eine Teilnahmesperre an

Vereinsveranstaltungen bis zu einem Jahr verhängen.

 

5. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor

Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens 2

Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

 

Gegen den Beschluss kann binnen zwei Wochen nach Zustellung des Beschlusses an das

Mitglied Beschwerde an den Vorstand eingelegt werden, der sie nach Beratung mit einer

Empfehlung der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegt.

 

Solange das Ausschlussverfahren schwebt, ruhen alle Rechte des Mitglieds.

 

Der Verlust der Mitgliedschaft berührt nicht die Verpflichtung zur Beitragszahlung und

andere Verpflichtungen bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem der Austritt oder

Ausschluss erfolgt ist.

 

6. Ausgeschlossene Mitglieder können nach vier Jahren mit 2/3 Mehrheit der in der

Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder wieder aufgenommen werden.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an sämtlichen Veranstaltungen des Schützenvereins

teilzunehmen.

 

2. Die Mitglieder wählen in der Jahreshauptversammlung aus ihrer Mitte zwei

Kassenprüfer. Die Mitgliederversammlung erteilt dem Vorstand Entlastung.

 

3. Jedes Mitglied hat die Pflicht, Gemeinschaftsarbeit zu leisten, um Vereinsanlagen neu

zu erstellen bzw. bestehende Anlagen sauber und in Ordnung zu halten. Einzelheiten

werden in der Geschäftsordnung geregelt.

 

§ 7 Beiträge

 

1. Der Begriff Beiträge gem. Beitragsordnung beinhaltet:

 

a) Geldbeiträge

b) Umlagen für Vereinszwecke

c) Aufnahmegebühren

d) Arbeitsleistungen, die für das Vereinseigentum erbracht werden.

 

2. Es besteht für alle Vereinsmitglieder Beitragspflicht. Für Schüler, Jugendliche, Junioren,

Zweitmitglieder und Ehrenmitglieder können geringere Beiträge erhoben werden. Die

Höhe und Art der Beiträge wird auf der Jahreshauptversammlung oder auf einer

außerordentlichen Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgesetzt. Eine

beabsichtigte Änderung der Beitragsordnung ist als Tagesordnungspunkt in die

Tagesordnung aufzunehmen und mit der Einladung zur Veranstaltung bekannt zu machen.

 

3. Zum Beitrag gehören auch Arbeitsleistungen, zu denen jedes Mitglied hergezogen wird.

Für nicht geleistete Arbeitsstunden ist ein entsprechendes Entgelt zu leisten. Alles Weitere

regelt die Beitragsordnung.

 

4. Kommt ein Mitglied mit der Zahlung der Beiträge länger als drei Monate in Verzug und

zahlt er trotz Mahnung unter Hinweis auf den Ausschluss nicht innerhalb eines weiteren

Monats, so kann er zum 31.12. des jeweiligen Jahres ausgeschlossen werden (§ 5 Absatz

4 Nr. a). Mahngebühren für diese Aufforderungen werden entsprechend der

Beitragsordnung erhoben. Die Forderung nach säumigen Beiträgen bleibt bestehen.

Für Auszubildende, Wehrdienstleistende und ähnliche Fälle, kann auf Antrag der

Betroffenen für einen gewissen Zeitraum Beitragsfreiheit oder Beitragsermäßigung

gewährt werden. Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet über Beitragsbefreiungen

und Beitragsermäßigungen. Die Vereinsbeiträge sind auf die Vereinskonten zu den

festgesetzten Terminen einzuzahlen.

 

§ 8 Ehrenmitgliedschaft

 

1. Ehrenmitglied kann jedes Mitglied werden, das sich in beispielhafter Weise um den

Verein verdient gemacht hat.

 

2. Die Ehrenmitgliedschaft kann auch anderen Personen angetragen werden, die den

Verein in besonderer Weise langfristig unterstützt und gefördert haben.

 

3. Ausscheidende Vorstandsmitglieder können durch auf Vorschlag des Vorstandes von

der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

4. Die Ernennung zum Ehrenmitglied regelt die Ehrungsordnung der Geschäftsordnung.

 

§ 9 Vereinsorgane

 

1. Organe des Vereins sind:

 

a) der/die Vorsitzende

b) der geschäftsführenden Vorstand im Sinne des BGB

c) die Mitgliederversammlung

 

Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist

der/die Vorsitzende,

der/die 1. stellvertretende Vorsitzende und der/die Schatzmeister/-in, jeweils mindestens

zu zweit.

 

Im Innenverhältnis sind der/die 1. stellvertretende Vorsitzende und der/die Schatzmeister/-

in verpflichtet, nur dann von ihrer Vertretungsbefugnis Gebrauch zu machen, wenn der/die

Vorsitzende verhindert ist.

 

2. Der Vorstand besteht aus:

 

a) dem/der Vorsitzenden

b) dem/der 1. stellvertretenden Vorsitzenden

c) dem/der Schatzmeister/-in

d) dem/der Schriftführer/-in

e) dem/der Schießsportleiter/-in

f) dem/der Veranstaltungswart/-in

g) der Damenleiterin

h) Leiter gesellschaftlicher Bereich

 

Soweit es die Geschäftslage erfordert, kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des

Vorstandes bis zu 5 weitere Vorstandsmitglieder als Stellvertreter oder Beisitzer wählen.

 

Bei Bedarf können zu den Vorstandssitzungen weitere Funktionsträger (Jugendleiter/in,

Fachbereichsleiter/in), Mitglieder des Vereins und Dritte mit beratender Stimme ohne

Stimmrecht eingeladen werden.

 

3. Der Vorstand ist auf der jeweiligen Jahreshauptversammlung (möglichst im Januar)

oder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu wählen.

Die Amtsdauer beträgt 4 Jahre. Der Vorstand bleibt jeweils bis zur erfolgten Neuwahl eines

Vorsitzenden im Amt. Zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit des Vorstandes soll dieser wie

folgt gewählt werden:

 

Im ersten Jahr

 

- der Vorsitzende und

- der Veranstaltungswart

 

Im zweiten Jahr

 

- der Schatzmeister und

- der 1. stellvertretende Vorsitzende

 

Im dritten Jahr

 

- der Schriftführer und

- der Schießsportleiter

 

4. Vor Ablauf einer Wahlperiode kann der Vorstand oder ein Vorstandsmitglied aufgrund

eines Misstrauensantrages abgewählt werden, wenn mindestens zwanzig Mitglieder den

Antrag unterstützen und zwei Drittel der stimmberechtigten anwesenden Vereinsmitglieder

dem Antrag zustimmen.

 

Die erforderliche Neuwahl kann in der gleichen Versammlung durchgeführt werden,

spätestens jedoch in einem Zeitraum bis zu vier Wochen.

 

§ 10 Wahlen/Abstimmungen

 

1. Die Wahlen (Personen) und Abstimmungen (Sachpunkte) können in geheimer

(schriftlich) oder offener (Handzeichen) Art erfolgen. Es muss geheim gewählt/abgestimmt

werden, wenn ein Vereinsmitglied dieses beantragt.

 

Für die Durchführung der Wahl des Vorsitzenden ist ein Wahlleiter zu wählen.

 

Für alle Wahlen sind mindestens zwei Stimmenauszähler zu benennen und zu wählen.

 

Der noch amtierende Schriftführer nimmt an der Stimmenauszählung teil und führt darüber

Protokoll. Die weitere Durchführung der Wahl übernimmt der neu gewählte Vorsitzende.

 

2. Nichtanwesende Vereinsmitglieder können nur in den Vorstand gewählt werden, wenn

triftige Gründe vorliegen (z.B. Krankheit, längere Reise).

 

Das nicht anwesende Mitglied hat sein Einverständnis zur Kandidatur schriftlich vor der

Durchführung der Wahl anzuzeigen. Die Annahme der Wahl ist schriftlich gegenüber dem

Vorsitzenden nach der Wahl zu erklären.

 

§ 11 Kassenprüfungen

 

Auf der Jahreshauptversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen. Sie dürfen nicht dem

Vorstand angehören.

 

Es ist so zu verfahren, dass immer zwei Kassenprüfer im Amt sind. Sie haben den

Kassenprüfbericht auf der Jahreshauptversammlung abzugeben.

 

Die Amtsdauer beträgt 4 Jahre. Wiederwahl ist möglich.

 

§ 12 Daten und Datenschutz

 

1. Personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der

unmittelbaren und mittelbaren Mitglieder werden im Verein gespeichert, übermittelt und

verändert im Sinne des Nds. Datenschutzgesetzes vom 26. 5. 1978 in der geltenden

Fassung.

 

2. Auf Datenträger gespeicherte Daten des Vereins unterliegen auch dem Datenschutz

gem. der Satzung des Kreisschützenverbandes Celle Stadt und Land e.V..

 

§ 13 Mitglieder- / Jahreshauptversammlung

 

1. Zur Jahreshauptversammlung, zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen und zu

Mitgliederversammlungen beruft der Vorsitzende schriftlich mit einer Frist von zwei

Wochen ein. Der/die Vorsitzende stellt die Tagesordnung fest und leitet die

Versammlungen. Im Verhinderungsfalle leitet der/die 1. stellvertretende Vorsitzende die

Versammlung.

 

2. Die Jahreshauptversammlung ist zuständig für:

 

a) Entlastung des Vorstandes

b) Wahl des Vorstandes

c) Wahl der Kassenprüfer

d) Festsetzung der Beitragsordnung

e) Satzungsänderungen

f) Auflösung des Vereins

 

3. Die Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. Dabei ist die

Jahreshauptversammlung zwingend vorgegeben und soll grundsätzlich im Januar

stattfinden. Zu den in der Tagesordnung aufgeführten Tagesordnungspunkten können

Anfragen und Anträge gestellt werden. Zu Dringlichkeitsanträgen ist eine Mehrheit der

erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Prozent der

stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Wird die Mitgliederzahl nicht erreicht, so

findet eine weitere Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung statt, die ohne

Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Zu dieser zweiten

Versammlung kann bereits mit der ersten Einladung – unter Hinweis auf die Rechtsfolge –

bereits eine Stunde nach der ersten eingeladen werden.

 

4. Auf der Jahreshauptversammlung sind die Jahresberichte - Bericht des/der

Vorsitzenden, des/der Schatzmeisters/-in und Prüfbericht der Kassenprüfer den

Vereinsmitgliedern - bekannt zu geben. Für den Vorstand ist die Entlastung zur

Abstimmung zu stellen.

 

5. Bei den Versammlungen ist durch den Schriftführer Protokoll zu führen und nach

Reinschrift zu unterzeichnen. Die Protokolle sind innerhalb einer Frist von 1 Monat den

Mitgliedern durch Aushang im Vereinsheim bekannt zu geben.

Einsprüche gegen Form und Inhalt des Protokolls oder etwaiger Beschlüsse sind nur

innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Aushang des Protokolls zulässig. Das Protokoll gilt

nach Ablauf der Frist als genehmigt. Im Falle eines Einspruchs entscheidet die nächste

erreichbare Mitgliederversammlung.

 

6. Auf Verlangen von einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder muss der/die

Vorsitzende zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen.

 

Dieser Antrag muss schriftlich - unter Angabe des Grundes - gestellt und beim/bei der

Vorsitzenden eingereicht werden.

 

Binnen eines Monats nach Beantragung und Zustellung hat dann die außerordentliche

Mitgliederversammlung zu erfolgen. Der/die Vorsitzende, hat unter Angabe der

Tagesordnung, einzuladen.

 

Die Mitgliederversammlung beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen

gültigen Stimmen (außer bei Satzungsänderungen - § 15 - und Auflösung des Vereins - §

16). Stimmenthaltungen sind ungültig.

 

§ 14 Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 15 Satzungsänderungen

 

Anträge auf Satzungsänderungen müssen in der Einladung als Tagesordnungspunkt

aufgenommen werden und den Mitgliedern inhaltlich zur Kenntnis gebracht werden.

 

Sie können nur auf der Jahreshauptversammlung oder auf einer außerordentlichen

Hauptversammlung vorgenommen werden.

 

Bei Anträgen auf Satzungsänderungen durch Vereinsmitglieder, sind diese Anträge

schriftlich einen Monat vor Beginn der Jahreshauptversammlung oder einer

außerordentlichen Hauptversammlung dem Vorsitzenden einzureichen.

 

Diese Anträge müssen von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten

Vereinsmitglieder beantragt und unterschrieben sein.

 

Der Vorsitzende hat unter Angabe des Tagesordnungspunktes mindestens zwei Wochen

vor Beginn der Versammlung einzuladen.

 

Beschlüsse über Satzungsänderungen müssen mit ¾ Stimmenmehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Stimmenthaltungen sind ungültig.

 

§ 16 Auflösung des Vereins

 

1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes,

fällt das nach Abdeckung aller Verbindlichkeiten vorhandene Vermögen mit Zustimmung

des Finanzamtes an die politische Gemeinde Wietze mit der Auflage, es solange zu

verwalten bis es für die in dieser Satzung genannten Zwecke und Aufgaben (§ 2) verwandt

werden kann.

 

2. Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur auf einer Jahreshauptversammlung

oder einer außerordentlichen Hauptversammlung mit einer ¾-Stimmenmehrheit der

abgegebenen gültigen Stimmen entschieden werden. Stimmenthaltungen gelten als

ungültige Stimmen.

 

3. Bis zur rechtsfähigen Auflösung des Vereins bleibt der amtierende geschäftsführende

Vorstand im Amt.

 

§ 17 Übergangsregelungen

 

1. Diese Satzung tritt nach dem Beschluss durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage

der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Damit erlöschen gleichzeitig auch alle

früheren Satzungen.

 

2. Alle vor dem Inkrafttreten dieser Satzung gewählten Mitglieder der Organe bleiben bis

zum Ablauf der Amtszeit, für die sie gewählt wurden, im Amt. Nach dem Ablauf dieser

Amtszeit finden Neuwahlen auf der Grundlage dieser neuen Satzung statt.

 

3. Der geschäftsführenden (vertretungsberechtigte) Vorstand ist berechtigt, die sich im

Zusammenhang mit der Eintragung der Satzung und für die Erhaltung seiner

Gemeinnützigkeit etwa als notwendig ergebenden Änderungen und Ergänzungen der

Satzung mit Zustimmung des Vorstandes vorzunehmen.

 

Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt vom Tage nach der Eintragung in Kraft

 

Beschlossen in der Jahreshauptversammlung am 20.01.2018.

 

Wietze / Wieckenberg, den 20.01.2018

 

 

 

 

 

 

Horst-Dieter Ruschel                   Volker Latsch                               Jasmin Henze

Vorsitzender                                  1. stellvert. Vorsitzender             Schatzmeisterin

__________________________________________________________________________________

Tag der ersten Eintragung im Vereinsregister 05.03.1969 bei dem Amtsgericht Celle unter

der Geschäftsnummer VR 656. 1. Änderung vom 17.01.2015. Letzte Änderung vom

20.01.2018